20 Jahre Europagymnasium in Thale

Berichte

  • 03.04.2020 - H. GollaInformation der Schulleiterin an die Abiturientinnen und Abiturienten

    Im Anhang dieses Beitrages sind ein Schulleiterbrief an alle Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen sowie ein Brief unseres Kultusministers an alle Schülerinnen und Schüler, welche in diesem Schuljahr einen Abschlussjahrgang belegen, angefügt.

    Viele Grüße und schöne Osterferien wünscht

    i. A. Heiko Golla


  • 01.04.2020 - M. UngerTermine für die Klausuren 12. Klassen

    Ab 14. April werden die noch ausstehenden Klausuren der 12. Klassen auf Abiturniveau geschrieben. Die Klausuren Biologie, Französisch, Russisch, Mathematik, Chemie werden von der 3. Stunde (09.15 Uhr) bis zur 7. Stunde (13.15 Uhr) geschrieben. Die Sozialkundeklausur wird von der 3. bis zur 4. Stunde geschrieben. Für die Sozialkundeschüler findet am 21. April noch einmal Sozialkundeunterricht statt.

    Die Klausuren werden unter Einhaltung der strengsten Regeln zum Infektionsschutz geschrieben. Das Tragen von selbst mitgebrachtem Mundschutz ist möglich.

    Hier die Termine der Klausuren:

    Datum Fach/Fächer Raum/Räume
    Di, 14.04. Biologie Kleiner Saal, 1121, 1122, 3331
    Mi, 15.04. Französisch/ Russisch Kleiner Saal, 3331
    Fr, 17.04. Mathematik Kleiner Saal, 1121, 1122, 3331
    Mi, 22.04. Chemie 2240
    Do, 23.04. Sozialkunde Kleiner Saal, 3331
    Fr, 24.04. Nachschreiber 12. Klassen Kleiner Saal

  • 20.03.2020 - Heiko GollaZukunftstag am 26. März 2020 entfällt

    Aufgrund der aktuellen Situation fällt der Zukunftstag in diesem Jahr aus, aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass damit an diesem Tag für eventuelle Betriebsbesuche kein Versicherungsschutz seitens der Schulen besteht.


  • 13.03.2020 - H. GollaSchulschließung vom 13. März bis einschließlich 13.04.2020 (Ende der Osterferien)

    Laut Pressemitteilung der Staatskanzlei Nr. 119/ 2020 vom 13. März 2020 werden vom 16.03. bis einschließlich 13.04.2020 alle Schulen geschlossen. Hier ein Auszug aus dem Text:

    "Zudem wurde beschlossen, von Montag, 16. März, bis einschließlich Montag, 13. April (Ende der Osterferien) Schulen und Kindertageseinrichtungen zu schließen. Die Dienstpflicht bleibt bestehen. Für Notsituationen wird es unterrichtliche Angebote geben. Eine Notbetreuung in den Grundschulen, den Horten und Kindertageseinrichtungen wird gesichert. „Es wird alles dafür getan, dass Schülerinnen und Schülern kein Nachteil durch diese Situation entsteht. Wir stellen sicher, dass mehrere Szenarien hinsichtlich der Abschlussarbeiten und Zentralabiturprüfungen umgesetzt werden können. Für jede Schülerin und für jeden Schüler wird es Möglichkeiten geben, die Abschlussprüfungen abzulegen. Entsprechende Maßnahmen wurden eingeleitet“, so Bildungsminister Marco Tullner."


  • 05.03.2020 - H. GollaEltern-Schülerbrief des Landesverwaltungsamtes zum Thema "Corona-Virus"

    Abschrift des Eltern-Schüler-Briefes zum Corona-Virus:

    Sachsen-Anhalt

    Landesschulamt

    stellvertredender Direktor

     

    An die Eltern und Sorgeberechtigen sowie

    Schülerinnen und Schüler

    an den öffentlichen Schulen in Sachsen-Anhalt

     

    Informationen zum Corona-Virus

                                                                                                                                                 Halle (Saale), 5. März 2000

    Sehr geehrte Eltern und Sorgeberechtigte,

    liebe Schülerinnen und Schüler,

    das neuartige Corona-Virus beschäftigt uns alle in diesen Tagen. Bis heute

    (Stand 5.3.2020) ist in Sachsen-Anhalt zwar noch keine Infektion nachgewie-

    sen, wir müssen uns aber darauf vorbereiten, dass die Krankheit auch in un-

    serem Bundesland auftreten könnte.

    In Schulen kommen täglich viele Menschen auf engem Raum zusammen. Es

    ist darum besonders wichtig, auf die Einhaltung der Hygiene zu achten. Dazu

    können wir alle gemeinsam beitragen, um uns selbst und andere zu schützen.

    Auf 3 wichtige Hygieneregeln wird immer wieder hingewiesen:

                    - regelmäßiges Händewaschen

                    - Vermeidung von Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmungen usw.)

                    - andere Personen nicht anniesen oder anhusten

    Gerade Eltern und Sorgeberechtigte junger Schülerinnen und Schüler sollten

    gemeinsam mit ihren Kindern diese Hygieneregeln ggf. einüben und auf die

    Einhaltung achten.

    Allen Schulleitungen wurde zusätzliches Informationsmaterial zur Hygiene von

    der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung gestellt,

    das in den Schulen ausgehängt wird.

    Bisher sind von den zuständigen Gesundheitsbehörden keine Einschränkungen für alle oder für

    einzelne Schulen in Sachsen-Anhalt angeordnet worden. Der Unterrichtsbetrieb läuft darum

    normal weiter.

    Alle Schulleitungen wurden aber bereits darüber informiert, worauf im Schulalltag besonders

    zu achten ist, wo tagesaktuelle Informationen zu finden sind, an wen sie sich im Verdachtsfalle

    wenden müssen und wer dann die nötigen Schritte festlegt. Diese Informationen werden immer

    dann aktualisiert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

    Die zentrale Informationsstelle für die Bevölkerung ist in unserem Bundesland das Landesamt

    für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt. Die Internetseiten des Landesamtes für Verbraucher-

    schutz (www.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de) bieten sehr viele Informationen und Hin-

    weise zum Corona-Virus.

    Auch zur Frage nach der Durchführung von Schulfahrten sind die Schulleitungen informiert wor-

    den. Grundsätzlich gilt: Schulfahrten können weiterhin durchgeführt werden.

    Die Schulen haben den Auftrag, sich über amtliche Reisewarnungen und die Einschätzungen zu

    Risikoregionen hinsichtlich des Corona-Virus zu informieren. Schulfahrten in die von den örtli-

    chen Behörden festgelegten Risiko-/Sperrgebiete und Gebiete, für die es eine offizielle Reisewar-

    nung des Auswärtigen Amtes gibt, sind nicht erlaubt! Eltern und Sorgeberechtigte werden bei

    der Entscheidung über Durchführung oder Absage einer geplanten Reise intensiv von den Schu-

    len beteiligt. Die Schulleitungen sind angewiesen, hierzu auch den Rat der Gesundheitsämter

    einzuholen.

    Bei Fragen können Sie sich bzw. Ihr euch an die Lehrkräfte und Schulleitungen wenden oder

    das oben genannte Informationsangebot des Landesamtes für Verbraucherschutz nutzen.

    Sobald neue Informationen zur Verfügung stehen, werden diese mitgeteilt.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

    gez. Degner

     

    G. Degner

    Stellvertretender Direktor Landesschulamt


  • 29.02.2020 - Jannis KaragezovMit dem Klavier nach Paris

    Unsere Busreise nach Paris war aufregend. Es sollte früh um fünf losgehen, aber wir hatten lange
    zu tun, unser vieles Gepäck und unsere Ausstellungsmaterialien in den Bus zu laden.
    Selbst ein Klavier musste mit!
    Die Fahrt dauerte witterungs- und verkehrsbedingt länger als geplant: wir trafen erst gegen 20 Uhr
    im Pariser Vorort Yerres ein und wurden herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt. Den ersten
    Abend verbrachten wir in den Familien und konnten gleich unsere Französischkenntnisse
    anwenden.
    Ziel unserer Reise war das Treffen mit Monsieur Bernard Nusbaum und die Zusammenarbeit mit
    den französischen Schülern an unserem gemeinsamen Geschichtsprojekt zum Thema
    Antisemitismus während der Nazizeit und heute.
    Den ganzen nächsten Tag verbrachten wir mit den französischen Schülern in der Partnerschule,
    trafen den Zeitzeugen Monsieur Nusbaum, der uns seine beeindruckende Lebensgeschichte
    erzählte. Wir präsentierten unser vorbereitetes Programm bestehend aus Gesang,
    Instrumentalstücken, einem Poetry Slam und einem selbstgeschriebenen Theaterstück. Schon im
    Vorfeld hatten wir eine Ausstellung in französischer Sprache zu der Razzia am 16./17. Juli 1942
    erstellt. Diese beeindruckte unsere französischen Gastgeber in besonderer Weise. In
    Arbeitsgruppen mit den französischen Schülern diskutierten wir über Ängste, Wünsche und
    Hoffnungen für die Zukunft.
    Der Zeitzeuge war vier Jahre alt, als er und seine Mutter Ida 1942 mit tausenden anderen Pariser
    Juden ins Vélodrome d’Hiver (eine ehemalige Radrennbahn) verschleppt wurde. Von dort konnten
    Beide in ein nahe gelegenes Café flüchten. Dabei hatten ihnen zwei französische Polizisten
    geholfen. Mutter und Sohn entgingen so der Deportation, aber es folgten Jahre voller Angst vor
    einer Entdeckung im Versteck. Seinen Vater, der im KZ Auschwitz umkam, sah er nie wieder. Als
    Erinnerung hat er sich später dessen KZ-Nummer tätowieren lassen. Den beiden Polizisten, ihren
    Lebensrettern, waren sie sehr dankbar und haben jahrelang versucht, diese ausfindig zu machen,
    um ihnen persönlich zu danken. Dazu kam es erst 2005. Nach dem Tod von Mutter Ida,
    begegneten sich einer der Polizisten und Bernard Nusbaum zufällig bei einer
    kommunalpolitischen Veranstaltung.
    Sehr interessant für uns war auch die Besichtigung des jüdischen Stadtviertels “Le Marais”, das
    wir am folgenden Tag besichtigten. Auch heute lebt dort ein Großteil der jüdischen Bevölkerung
    von Paris. Wir sahen Synagogen, jüdische Schulen, Kindergärten und Geschäfte, in denen z.B.
    koschere Lebensmittel verkauft werden.
    Am Nachmittag haben wir dort auch das jüdische Museum “Le Memorial de la Shoah” besichtigt.
    Dies ähnelte einem Hochsicherheitstrakt. Wir haben einen sehr guten Überblick von den Anfängen
    der Judenverfolgung bis zu der Anfeindung jüdischer Bevölkerung in der Gegenwart bekommen.
    Die Ausstellung ist sehr anschaulich, vor allem durch zahlreiche Fotodokumente und
    Videoprojektionen. Dieses Museum hat sicherlich bei jedem von uns einen bleibenden Eindruck
    hinterlassen. Man wird sehr nachdenklich, wenn man mit so vielen Einzelschicksalen konfrontiert
    wird. Die Worte von Monsieur Nusbaum kreisten in unseren Köpfen: “Geschichte ist wie Mode, sie
    wiederholt sich in ähnlicher Form”. So lange es seine Gesundheit erlaubt, wird er solche Projekte
    wie das Unsere unterstützen und wir werden unser Bestes geben, seine Geschichte
    weiterzutragen.
    Auch der Namensgeber unseres Gymnasiums, Richard von Weizsäcker, hat sich in seiner
    Festrede vom 8. Mai 1985 zu diesem Thema geäußert: “Die Jungen sind nicht verantwortlich für
    das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus
    wird.“ Genau das ist der Sinn solcher Austauschprojekte: wer sich kennt, achtet einander und
    wird sich nicht anfeinden. Jeder ist fast überall auf der Welt zunächst einmal ein Fremder. Wer das
    begriffen hat, geht mit mit Andersdenkenden um wie mit seines Gleichen.
    Eigentlich wollten wir am Samstag den Pariser Stadtteil Montmartre besichtigen. Davon mussten
    wir leider wegen politischer Unruhen im Pariser Stadtzentrum Abstand nehmen. Stattdessen sind
    wir, nachdem wir uns Samstag früh von unseren Gastfamilien mit einem gemeinsamen Frühstück
    beim Bürgermeister verabschiedet hatten, nach Versailles gefahren und haben dem Sonnenkönig
    einen Besuch abgestattet. Wir konnten ausgiebig sein imposantes Schloss und die Gärten
    besuchen und waren von der Größe und dem Prunk beeindruckt. Von dort ging es abends nach
    Hause. Früh um acht kamen wir müde und erschöpft aber um viele Eindrücke reicher in Thale an.
    Es war ein kurzer, dennoch sehr interessanter Aufenthalt in Frankreich, der uns lange in
    Erinnerung bleiben wird.
    Wir bedanken uns bei den mitreisenden Lehrern und den Unterstützern dieses Projektes.


  • 26.02.2020 - Jannis KaragezovNach Paris - aber nicht der Liebe wegen

    18 Schüler und Schülerinnen des Europagymnasiums Richard von Weizsäcker Thale fahren vom
    26. Februar bis 1. März diesen Jahres nach Paris, aber nicht, um die Champs-Élysées oder den
    Eiffelturm zu besichtigen, sondern Geschichte einmal anders zu erleben.
    Sie werden einen der wenigen letzten noch lebenden Zeitzeugen eines der dunkelsten Kapitel der
    jüngeren Geschichte treffen. Monsieur Bernard Nusbaum war gerade mal vier Jahre alt, als er mit
    seiner Mutter Ida am 16./17.Juli 1942 bei einer Massenfestnahme jüdischer Bevölkerung durch
    die französische Polizei ins Vélodrome d’Hiver verschleppt und dort festgehalten wurde. Damals
    pferchte man 13.152 Juden, darunter über 4000 Kinder, in einer Radrennbahn unter
    unmenschlichen Bedingungen zusammen, bevor diese wenige Tage später nach Auschwitz
    deportiert wurden. Wie durch ein Wunder konnten Ida und Bernard Nusbaum fliehen.
    Die Französischkurse unseres Europagymnasiums haben sich in den letzten Wochen intensiv mit
    dieser geschichtlichen Epoche beschäftigt. Dabei sind verschiedene Projekte entstanden: ein
    Theaterstück wurde inszeniert, eine Ausstellung gestaltet und ein Lied und Instrumentalstücke
    einstudiert, die im Gymnasium des Pariser Vorortes Yerres bei den Gesprächsrunden mit Bernard
    Nusbaum und den französischen Schülern das Rahmenprogramm stellen. Wir Schüler werden
    Monsieur Nusbaum treffen und das jüdische Viertel von Paris kennenlernen und so Schauplätze
    der Geschichte und einen Zeitzeugen erleben. 75 Jahre nach Beendigung des Zweiten
    Weltkrieges darf dieser Teil der Geschichte keinesfalls in Vergessenheit geraten!
    Für die mitreisenden Schüler wird dieser etwas andere Besuch in Paris mit Sicherheit ein
    bleibendes Erlebnis. Die Ausstellung und die Arbeitsergebnisse mit den französischen
    Jugendlichen sollen voraussichtlich Anfang Juni auch in Thale gezeigt werden. Alle Beteiligten
    sind gespannt und dankbar, dass unser Gymnasium diese Reise ermöglicht und regelmäßig
    Europaprojekte unterstützt.


  • 06.02.2020 - C. Pfannkuch„Mal verliert man und mal gewinnen die anderen.“ (Otto Rehhagel)

    Bei der Klassenstufe 6 beim diesjährigen Turnier der Tausend in Halberstadt in der Halle der Völkerfreundschaft durften wir uns in der Vorrunde mit vier weiteren Schulen des Landkreises messen. Das erste Spiel wurde unsererseits zum Erwärmen genutzt. Wie bereits bei der Klassenstufe 5 mussten wir uns zunächst einspielen. Die Gegner aus Schwanebeck waren zum Glück ebenso frisch zusammengewürfelt wie wir. Auf beiden Seiten gab es während der zehnminütigen Spielzeit Chancen, die jedoch mit keinem Erfolg gekrönt wurden.

    Bereits 30 Minuten später galt es die ersten drei Punkte gegen die August- Bebel- Schule aus Blankenburg zu holen. Bereits nach 70 Sekunden gingen wir durch einen schönen Linksschuss von Louis Maurer in Führung. Dieser Wachmacher ließ Blankenburg in der Folgezeit mit zwei Treffern (1:1 nach 2:50 min und 1:2 nach 6:45 min) in Führung gehen. Bei uns hingegen stimmte teilweise die Abstimmung einfach nicht. Obwohl Louis nach 7 Minuten den Ausgleich erzielen konnte, stand es nach weiteren 30 Sekunden 2:3, was gleichzeitig das Endergebnis wiederspiegelte.

    Im „Alles- oder Nichts“- Spiel gegen Osterwieck begann es anders als gewünscht: Nicht mal vier Minuten waren gespielt und die Anzeige zeigte den ernüchternden Spielstand von 0:3. Wir ließen dem Gegner zu viel Raum, Pässe wurden nicht abgefangen und Chancen unserseits einfach nicht genutzt. Demzufolge ging das Ergebnis bis dato in Ordnung. Aber ans Aufgeben wollte keiner denken. Nach 5:40 Minuten konnte Mika Quasthoff endlich den Anschlusstreffer erzielen. Nur 20 Sekunden später setzte Louis wieder einen Fernschuss an verkürzte auf 2:3. In den verbleibenden vier Minuten kämpften wir sehr, konnten den Ball aber nicht mehr im Tor unterbringen. Durch diese Niederlage und den anderen Ergebnissen der gegnerischen Mannschaften war ein Weiterkommen nicht mehr möglich.

    Im letzten Spiel der Vorrunde gegen Quedlinburg konnten wir befreit spielen, was sich auch im Ergebnis wiederspiegelte: Nach einer Minute schoss Mika den Ball das erste Mal ins Tor. Nur 10 Sekunden (!) später gelang Dewen Ritter ein kurioses 2:0. Angespornt durch diesen Treffer ließ er den Torwart nach 1:55 Minuten, 4:00 Minuten und 5:00 Minuten nochmal hinter sich greifen. Auch Louis konnte nach 3:10 Minuten und 7:25 Minuten den Ball zwei weitere Male im gegnerischen Kasten unterbringen. Mit dem Kantersieg von 7:0 zeigten wir zum Abschluss unser Können. Als Drittplazierter unserer Staffel kamen wir leider nicht in die Endrunde und schieden somit als 5. im gesamten Turnier aus.

    Nichtsdestotrotz gilt ein großer Dank für die guten Leistungen Marlon Bleeck, Diego Könnecke, Louis Maurer, Mika Quasthoff, Dewen Ritter und Falco Scholz.


  • 06.02.2020 - C. PfannkuchTorregen beschert 2. Platz der 5. Klassen in Halberstadt

    Beim diesjährigen Traditionsturnier „Turnier der Tausend“ in Halberstadt konnten wir in den Altersstufen 5 und 6 wieder zeigen, welche Talente unsere Schule beherbergt.

    Startschuss war für die Klasse 5 im FSZ Halberstadt 9 Uhr. Dank des Losglücks (?!) bestritten wir gleich das erste Spiel gegen den Gastgeber, der in zwei Staffeln jeweils eine Mannschaft stellte. Bei abwechslungsreichen 10 Minuten spielten wir uns zunächst ein, justierten die Aufstellung ein wenig und versuchten die Passwege des Anderen kennenzulernen. Obwohl es am Ende nur 0:0 ausging, war es ein sehr wichtiges Spiel, was die kommenden Partien bestätigen werden.

    Etwa eine Stunde nach dem ersten Anpfiff durften wir gegen das Käthe- Kollwitz- Gymnasium aus Halberstadt unser ganzes Können zeigen. Bereits nach 30 Sekunden konnte Mika Gohlke den Ball ins Eckige schießen und damit unser erstes Turniertor bejubeln. Vielleicht etwas übermütig gaben wir den Ballbesitz recht schnell wieder ab, ermöglichten Lücken und wurden nach 2 Minuten auch gleich mit dem Ausgleichstor bestraft. Sichtlich erbost spielten wir danach wieder konzentriert. Benjamin Sieker konnte nach 4 Minuten auf 2:1 erhöhen und bereits drei Minuten später schoss Mika den Ball aus knapp neun Metern Entfernung den Ball in den linken oberen Winkel – vermutlich das schönste Tor des Tages. Mit dem 3:1 Sieg im Gepäck und etwas Hilfe von den anderen drei Mannschaften unserer Gruppe konnten wir recht entspannt in das letzte Vorrundenspiel gehen. Vielleicht ein wenig zu entspannt. Zugegeben, wer nach 3:20 Minuten 4:0 führt (Benjamin und 3x Mika), der hat das Spiel an sich gewonnen. Zur „Halbzeit“ konnte die Europaschule Halberstadt zwar noch den Anschlusstreffer zum 4:1 schießen, nach weiteren 90 Sekunden zerstörte Mika mit dem 5:1 jedoch jeglichen Hoffnungen – bis zur letzten Minute. Es kann sein, dass wir uns zu sicher fühlten oder die Gegner eine „Alles oder nichts“- Taktik begannen. Letztlich konnten wir das Spiel mit 5:4 noch sehr glücklich über die Zeit bringen.

    Nach diesem kuriosen Spiel war es Zeit dem Trainer etwas Wiedergutmachung zu schenken. Im Halbfinale gegen das Team aus Osterwieck gelang dies blendend: Benjamin konnte sein drittes Tor schießen und Mika die Tore 7 bis 10 für sich verbuchen. Mit dem Endstand von 5:0 war das Finale für uns durchaus verdient.

    Um 12:10 Uhr war dann der Anstoß des Finalspiels. Unser Gegner war das zweite Team des Martineums aus Halberstadt - der bis dato ungeschlagene Gastgeber. Die Mannschaft bestand fast ausschließlich aus dem Nachwuchstalenten von Germania Halberstadt und wussten spielerisch zu überzeugen. Dies spürte man die ganzen 10 Minuten lang deutlich. Obwohl wir technisch mithalten konnten und auch einige gute Chancen hatten, gelang es uns nicht, das Spiel zu gewinnen. Mit dem 0:4 am Ende hieß es für uns Platz 2. Kleiner Trostpreis – obwohl die Silbermedaille auch eine super Leistung ist – Mika Gohlke wurde im Anschluss zum Spieler des Turniers gekürt.

    Ein großes Dank für die sehr guten Leistungen gilt Marvin Leifholz, Thure Fynn Frohwein, Lukas Kersten, Julien Fieber, Benjamin Sieker, Pascal Wöllmer und Mika Gohlke.


  • 25.01.2020 - Heiko GollaEuropagymnasium öffnet seine Türen für künftige Gymnasiasten

    Am 25. Januar 2020 war es wieder soweit: Unser Gymnasium präsentierte sich an einem „Tag der offenen Tür“ den zukünftigen Schülern der 5. Klassen und deren Eltern. Zunächst fand die offizielle Eröffnung in der Aula statt. Unser Schulchor, Solisten am Klavier und ein Tanz von Schülerinnen der 12. Klassen stimmten unsere Gäste ein. Danach sprach Schulleiterin Sabine Hesse zu den Eltern. Dabei nahm sie auch Bezug auf einen (un-)passend am selben Tag veröffentlichten Bericht in der Mitteldeutschen Zeitung, welcher aufgrund mittlerweile vom Kultusminister zurückgenommener Schulgrößenzahlen Spekulationen äußerte, dem Gymnasium drohe eine ungewisse Zukunft.

    Im Anschluss konnten sich künftige Schüler und Eltern an vielen Stationen über die Unterrichtsgestaltung am Gymnasium, aber auch viele unserer zusätzlichen Aktivitäten informieren. Schulpartnerschaften und Sprachreisen nach Österreich, Frankreich, England und Tschechien, Ausgrabungen auf den ehemaligen Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges im Argonnerwald, Fahrten zu den Gedenkstätten für Euthanasie in Bernburg und zur Deutschen Teilung in Marienborn wurden genauso vorgestellt wie zahlreiche Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule. Stellvertretend seien hier die Sportangebote Rettungsschwimmen, Volleyball und Badminton sowie die Robotik-AG genannt. Natürlich standen alle Kolleginnen und Kollegen für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Und das Angebot wurde umfangreich genutzt, zahlreiche Eltern informierten sich u. a. über die Gestaltung der einzelnen Schuljahrgangsstufen und die Anforderungen an unsere Schüler, aber auch über die Mittagsversorgung und die von Schülern mitgestalteten Pausenhöfe. Immer wieder klang dabei an, dass vor allem das angebliche Problem unseres Gymnasiums, die geringere Größe, eigentlich unsere Stärke ist, denn dadurch werden sehr individuelle Lernhilfen, Kollegialität und ein „Wir-Gefühl“ möglich, welches in den letzten zwanzig Jahren mit wenigen Ausnahmen dazu führte, dass der Abiturdurchschnitt unserer Absolventen besser war als der Landesdurchschnitt. Wir möchten diese Erfolge weiter führen und hoffen auf zahlreiche neue Schülerinnen und Schüler in den künftigen fünften Klassen.